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Digitales Handbuch der Sportgeschichte Osteuropas

Sozial- und Kulturgeschichte des osteuropäischen Sports im internationalen Vergleich

Seit dem 19. Jahrhundert hat Sport die moderne Welt erfasst, wie kaum ein anderes gesellschaftliches Phänomen. Er hat für den Zusammenhalt imaginierter Gemeinschaften gesorgt, diese wiederum gesprengt und neue Trennlinien zwischen Gruppen und Regionen geschaffen. Er wurde politisch instrumentalisiert, in Diktaturen und in demokratischen Gesellschaften. Kaum eine andere kulturelle Errungenschaft der Moderne war im Leben von Individuen unterschiedlichster Generationen oder sozialer Milieus so präsent wie Sport. Kaum etwas sorgt für eine ähnliche globale Kommunikation wie internationale Sportereignisse, kaum etwas erschafft vergleichbare global moments. Zugleich ist Sport sowohl in friedlichen Zeiten, als auch inmitten von Kriegen und Krisen stets präsent.

Das Handbuch der Sportgeschichte Osteuropas analysiert die Kultur- und Sozialgeschichte des Sports im östlichen Europa. In vier Überblickskapiteln werden allgemeine Entwicklungen, spezifische Besonderheiten und Forschungstendenzen der Sportgeschichte anhand der osteuropäischen Geschichtsregionen präsentiert. In einem daran anschließenden systematischen Teil fokussiert das Handbuch zentrale Themen der modernen Sportgeschichtsschreibung in ihren osteuropäischen Kontexten und legt damit die Grundlage für Vergleiche weit über den Horizont des östlichen Europa hinaus.

 

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Das von der DFG geförderte wissenschaftliche Netzwerk Integration und Desintegration: Sozial- und Kulturgeschichte des osteuropäischen Sports im internationalen Vergleich an der Universität Bonn, Abteilung Osteuropäische Geschichte, verfolgt das Ziel, die mittlerweile rege Forschungstätigkeit zur Geschichte des Sports unter sozial- und kulturhistorisch relevanten Fragestellungen zu bündeln und gemeinsam mit Kollegen in Deutschland und im Ausland eine Agenda der Möglichkeiten und Grenzen der vergleichenden Sportgeschichtsschreibung zu erarbeiten.

Das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg (IOS) betreut die Publikation des Digitalen Handbuchs auf seiner Internetpräsenz im Rahmen des DFG-Projektes Osteuropa-Dokumente online (OstDok).

   

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